Selbstliebe
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Simone Ibrahim

Die 4 häufigsten Irrtümer über Selbstliebe

  1. Irrtum: Selbstliebe heisst, nur noch auf dich selbst zu achten. Selbstliebe, heisst nicht, nur noch auf sich selbst und die eigenen Bedürfnisse einzugehen. „Weil ich mich selbst liebe, müssen Dinge nun so sein, wie ich sie gerne möchte.“, ist ein falsches Verständnis von Selbstliebe. Wenn so denkst, nimmst du dich zu wichtig. Du bist jetzt einfach im anderen Extrem der Selbstaufgabe gelandet, wie ein Pendel, das von der einen Seite zur anderen schwingt. Das heisst, du hast noch keine Harmonie gefunden, du bist immernoch gefangen, in derselben Polarität.

 

  1. Irrtum: Selbstliebe ist eine Bedingung. Selbstliebe ist immer bedingungslos. Wenn sie Mittel zum Zweck wird, dann hast du am Ziel vorbei geschossen. Das geschieht dann, wenn du denkst, dass du etwas dafür bekommst, wenn du dich selbst liebst. „Ich muss mich selbst mehr lieben, damit ich einen Partner finde, der mich auch liebt.“, oder „Ich bin erst gut genug, wenn ich mich mehr liebe“. Das sind Motivation aus dem Schatten, aus einem Mangel heraus. Das kann ein Ansporn sein, aber es ist nicht wirklich Selbstliebe.

 

  1. Irrtum: Um mich selbst zu lieben, muss ich alles in mir loswerden, was nicht in Liebe ist. Das ist das gleiche Problem wie mit dem positiv denken. Wenn du etwas loswerden willst, das ist, bist du genau im Gegenteil von der Liebe. Liebe geschieht über Integration, über die Annahme dessen, was dir nicht gefällt, dir Angst macht oder sich schmerzhaft anfühlt. Der Teil in dir, der dich verurteilt und ablehnt, braucht ebenso deine Liebe. Dafür müssen wir aufhören, uns mit der Liebe zu identifizieren. Alles will angenommen werden, das ist Liebe jenseits der Polarität.

 

  1. Irrtum: Selbstliebe heisst, nur Dinge zu tun, die ich gerne mache. Wenn du denkst, Selbstliebe bedeutet, nur Dinge zu tun, die sich gut anfühlen und Freude machen, dann denkst du zu kurzfristig. Was ist mit deinen Visionen, dem was du erschaffen willst? Dazu müssen wir immer auch Dinge tun, die unangenehm sind. Die Frage ist nicht was du tust, sondern mit welcher Haltung du es tust. Wie kannst du etwas, das du nicht so gerne tust mit mehr Liebe tun?
Bild: Unsplash

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