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Simone Ibrahim

Simone Ibrahim

Die Balance halten beim bewussten Manifestieren

Bewusstes Manifestieren macht so viel Spass und zu wissen, wie es funktioniert, empfinde ich als grundlegend, wenn wir bewusste Schöpfer unseres Lebens werden wollen.
Dennoch ist es mit besonders wichtig, in diesem Zusammenhang auch Dinge zu benennen, die ich anders sehe, als das was es so oft zu sehen und zu lesen gibt.
«Du kannst alles haben was du willst.»
oder
«Es gibt keine Grenzen.»
Das klingt natürlich sagenhaft und ist total verlockend. Trotzdem ist das alles viel viel komplexer, als es verkauft wird.
Das Ego hätte gerne alles was es haben will, und zwar ohne einen Preis dafür zu bezahlen.
Aber oftmals ist das nicht das Gleiche, wie das, was das Höhere Selbst für uns will bzw. wir verstehen zu wenig, weshalb wir etwas wollen.
Deshalb müssen wir zuerst unser Ego auf unsere Höheres Selbst abstimmen. Die innere Achse finden und uns darin verankern. Immer und immer wieder. Bis wir ganz klar fühlen, wann wir in dieser Achse sind, und wann wir beginnen uns wieder zu verlieren.
Unsere Wünsche sind immer richtig aber manchmal versteckt sich in einem Wunsch eben auch eine Lektion, die nur gelernt und integriert wird, durch das der Wunsch nicht erfüllt wird. Oder nicht jetzt oder nicht so wie wir es uns vorstellen.
Wir Menschen tendieren ja oft zu «immer weiter» und «immer mehr». Dann vergessen wir die innere Achse, wir vergessen, wie schnell wir uns mit Polaritäten identifizieren. Und dann sind wir wieder Gefangene unserer eigenen Bewertung. Wir haben uns wieder verloren.
Kein Geld zu haben ist beispielsweise genau so extrem und aus der Balance wie immer noch reicher werden zu wollen.
Das Problem entsteht dann, wenn wir uns damit identifizieren entweder kein Geld oder eben unglaublich viel Geld zu haben. Beides führt zu Stress und zu Angst. «Was, wenn ich nie genug Geld habe?» «Was wenn ich irgendwann nicht mehr so viel Geld habe?»
Sobald wir uns zu sehr an etwas klammern, verlieren wir unsere Mitte und damit auch den inneren Frieden und die Balance. Denn nun müssen wir entweder etwas aufrecht erhalten oder etwas verändern. Wir verlieren das Zentrum im Sein.
Bei Menschen die der absoluten Überzeugung sind, dass sie einfach alles haben können, was sie wollen besteht oft ein zu starkes Attachment oder gar eine Identifikation, mit dem Schöpfersein. Sie fühlen sich zu wenig als Teil des Ganzen. Natürlich sind wir Schöpfer aber die Schöpfung erschafft eben durch uns. Wir müssen die Balance halten zwischen lenken und geschehen lassen. Männlicher und weiblicher Schöpferkraft. Ich erschaffe und ich lasse geschehen. Bei manchen wird das ICH zu stark. Bei anderen wiederum ist das ICH zu schwach.
Es geht um die Balance und darum, diese immer wieder herzustellen. Den eigenen Puls mit dem Puls des grossen Ganzen in Übereinstimmung zu bringen.
Unser Wille muss auf das grössere Ganze abgestimmt sein. Dazu müssen wir liebesfähig werden und Verbundenheit spüren.
In meinem Online Programm «Master Alchemist habe ich deshalb eine ganze Lektion der Ego-Falle des Manifestierens gewidmet.
 
Bild: Unsplash

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